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Speedflying

Speedflying

Suchst Du etwas spezielles, ein neuer Kick oder nur einmal Abwechslung. Die neuen Fluggeräte versprechen genau dies, Fun, Adrenalin und Abenteuer!

Mit den kleinen Flitzern hebst Du einige Meter ab um danach wieder auf den Skiern zu riden. Ein fliessender Übergang vom Freeriden zum Fliegen. Aber Achtung, falls Du einmal probierst, kannst Du augenblicklich süchtig werden!!

Speedflying bedarf ab 2008 einer SHV Lizenz. Diese setzt die ageschlossene und bestandene Gleitschirm Ausbildung voraus. Zorro ist SHV anerkannter Ausbildner für Speedgliding

Weiterbildung für Speedflying oder Speedriding : 2 Tage

Empfehlung des SHV

Speedflying

Empfehlung bezüglich Schirmgrösse und Erfahrung:

Speedflying-Schirme die kleiner sind als 11m2 oder eine höhere Flächenbelastung als 8 Kg/m2 haben, sollten erst nach 2 Jahren Praxis im Fliegen von Speedflyern geflogen werden!

(Zeit ab Speedflying-Erweiterung, Flächenbelastung = Startgewicht / ausgelegte Fläche)

Halte Dich ausserdem immer an die 10 Safety Rules!

Speedflying Verhaltens-Kodex

Bitte halte Dich immer an folgende Regeln:

  • Nur in Zone fliegen, die für den Betrieb von “Speedflyern” ausgeschrieden wurden
  • Informationen über das Gebiet einholen (bei Bergbahnen, lokalen Clubs und Flugschulen)
  • Getroffene Vereinbarungen sind unbedingt einzuhalten
  • Wildschutzzonen strikt meiden und Lawinenwarnungen beachten
  • Tragen von Helm, Brille und Rückenschutz

10 Safety Rules / Empfehlung des SHV

  1. Das grösste Risikobeim Speedflyingund Speedriding ist die Einfachheit – Sie verleitet dazu Gefahren zu verdrängen oder nicht mehr wahrzunehmen. Sei vorsichtig, wenn das Gefühl der Normalität aufkommt.
  2. Prüfe die objektiven Gefahren
  3. WETTER: Fliege nie bei Föhn, Gewitter oder Kaltfront! Auch wenn dein Speedrider maximale Sicherheit bietet – die Gefahren von extremen Turbulenzen lassen sich nicht kalkulieren
    LAWINEN: Bewege dich im ungesicherten Gelände nur mit der nötigen Ausbildung und Ausrüstung (LVS, Schaufel usw.)
  4. Prüfe dein Material – Schau dir dein Fluggerät vor jedem Start genau an und starte nie mit beschädigtem Material! Passe deine Ausrüstung den Gegebenheiten an; so empfehlen wir bei grösserem Hangabstand einen Notschirm mitzuführen.
    Prüfe dich selbst. Fliege nie bei Unwohlsein,egal ob du körperlich nicht fit bist oder dich Sorgen plagen. Die Berge laufen nicht davon, gönne dir einen Ruhetag.
  5. WAS WÄRE WENN?-PlanB Mach keine impulsiven Entscheidungen. Nimm dir Zeit die Lage zu analysieren. Leg dir dabei immer einen Plan B zurecht (Bsp. Routenwahl, Notlandeplätze usw.)
  6. MACHE IMMER EINEN„„Safety-Run““- Erkunde eine neue Strecke bei einem Flug mit genügend Höhe. Halte dabei Ausschau nach möglichen Hindernissen. Versichere dich, dass bei einem Flug nahe am Gelände auch keine dritten gefährdet werden.
  7. FUSSSTART=ERHÖHTESRISIKO – Bedenke:DiemeistenSpeedgliderwurden für das Fliegen mit Ski konzipiert.
  8. Habe den Mut zur Kritik,wenn du das Gefühl hast,dass sich Leute überschätzen – Im Gegenzug: Sei offen für Kritik, auch wenn es unangenehm ist Fehler einzugestehen.
  9. ANALYSIERE DEINE FEHLER Analysiere jeden fast-Unfall,als ob es ein richtiger Unfall gewesen wäre und ziehe die nötigen Lehren daraus. Vermeide eine Wiederholung, denn beim nächsten Unfall könnte es schon zu spät sein.
  10. NO RISK –– NO FUN, NO LIMIT –– NO LIFE.
    Respektiere deine Grenzen und überschreite dieses Limit auch nicht, nur weil du mit erfahrenen Kollegen unterwegs bist. Hab Mut zum Verzicht!